Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes. Er ist schneller und gründlicher als ich.

Otto von Bismark

Jagdhunde in "Nichtjägerhänden"

Landesweit kommen immer mehr missverstandene Jagdhunde aus dem In- und Ausland in Tierheimen unter. Gerade bei Haltern welche, bewusst oder unbewusst, Hunde aus dem aktiven Jagdgebrauch bei sich aufnehmen, muss ein geeigneter Ausgleich zum körperlich und geistig anspruchsvollen Alltag eines Jagdhundes ermöglicht werden.

Mit stundenlangen, eintönigen Spaziergängen ist keinem Hund geholfen.Erst recht keinem Hund welcher einer Jagdhunderasse mit deren unterschiedlichen Veranlagungen angehörig ist.

Aber auch Hunde, aus nicht jagdlicher Leistungszucht, welche lediglich eine Jagdgebrauchshunderasse in sich tragen, sind unter Umständen anspruchsvoll zu halten. Als Halter muss man dies respektieren und sich darauf einstellen.

Hunde nur wegen ihres Aussehens oder Erscheinungsbildes zu besitzen, ist nicht zum Wohle des Hundes und führt in missverstandenen, unqualifizierten Händen schnell zu unüberwindbar scheinenden Problemen im Alltag.